„Der Zweck des Urlaubs? Erholung und Entspannung, Neues entdecken, Zeit mit Familie und Freunden verbringen. Keine Termine, keinen Wecker, etwas Sport machen, gut Essen. Also im Grunde all die Dinge, die im Alltag schnell gestrichen werden.
Stress am Arbeitsplatz – Erholung brauchen wir dringend – denn die Belastung nimmt ständig zu. Arbeitsverdichtung und Überstunden türmen sich. Dazu kommt eine latente Angst vor dem Arbeitsplatzverlust. Das erhöht den Stress am Arbeitsplatz – und macht Erholung wichtiger denn je.
Zahlreiche Studien zeigen, dass Stress am Arbeitsplatz negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Berufstätigen hat. Folglich spielt Erholung als Antagonist von Stress eine wichtige Rolle beim Schutz der Gesundheit und des Wohlbefindens von Berufstätigen. Es gibt auch Studien, die zeigen, dass sich Erwerbstätige in kurzen Erholungsphasen, so wie zum Beispiel in den Abendstunden oder an Wochenenden oft nur unzureichend erholen.
Doch auch wer Urlaub macht, kann krank werden. Es gibt Menschen, die vor allem im Urlaub oder an Wochenenden krank werden. Das sind meistens Menschen, die im Job ohne Pause auf Hochtouren laufen, der Stresspegel ist am Anschlag. Erst wenn Entspannung einsetzt, registriert man den schmerzenden Rücken oder die Erkältung bricht aus. Aber auch Hormone können eine Rolle spielen. Ein Stresshormon unterdrückt demnach die Reaktion auf Krankheitserreger. Eigentlich ist man schon krank, der Körper lässt nur die Symptome nicht zu. Der kratzige Hals, die Schnupfen-Nase oder das Fieber – alles wird vom Körper unterdrückt. Evolutionsbiologisch ist das logisch, schliesslich musste der Mensch in stressigen (Flucht-)Situationen körperlich funktionieren. Dass der Körper dann Krankheitsausbrüche unterdrückt, weil der Mensch ein zeitfressendes Stress-Projekt umsetzen will, ist natürlich kontraproduktiv. Und so kommt es, dass im Urlaubsort auf der Sonnenliege oder am Wochenende auf dem Sofa, die Krankheit ausbricht.
Experten empfehlen, mindestens einmal im Jahr zwei Wochen Urlaub am Stück zu machen, besser drei. Bis wirklich Erholung eintritt und die Stresshormone im Köper abgebaut werden, können bis zu 14 Tage vergehen. Forscher bemerkten auch, dass diejenigen, die nur kurze Urlaube machten, meist mehr arbeiten und auch weniger schlafen. Dieser stressreichere Lebensstil habe stärkeren Einfluss auf eine verkürzte Lebenszeit, als gesundheitsfördernde Massnahmen hätten positiv wirken können.
Es gibt aber auch gegensätzliche Ansichten, die sagen, dass die Dauer des Urlaubs keinen Effekt auf den Erholungsgrad hat. Vielmehr gehe es darum, wie man die Zeit ohne Arbeit erlebt.
Wie auch immer, Erholung ist ein wichtiger Teil in der Work-in-Life-Balance von jedem. Deshalb ist das Thema Erholung und Regeneration in meinem Premium Programm „Lebe Deine Berufung“ vorhanden. Da zeige ich Dir, welche Möglichkeiten es gibt.